Die Belegungsdichte ist das Verhältnis der gesamten wirksamen Abgasungsfläche aller Belüftungselemente zur Beckenbodenfläche und wird so beschrieben:

Eine „optimale“ Belegungsdichte ergibt sich nicht aus einem festen Richtwert, sondern aus der verfahrenstechnischen Auslegung des jeweiligen Beckens.
In der Praxis wird sie iterativ bestimmt: Zuerst werden Sauerstoffbedarf, Beckengeometrie, Eintauchtiefe und Lastfälle festgelegt. Anschließend wird die Zahl und Anordnung der Belüfter so gewählt, dass bei minimalem, mittlerem und maximalem Sauerstoffbedarf sowohl ein gleichmäßiges Abgasen als auch eine ausreichende Durchmischung ohne Totzonen oder Schlammablagerungen erreicht werden. Zu geringe Belegungsdichten führen zu hoher Belüfterbeaufschlagung und geringer Effizienz. Zu hohe Belegungsdichten können die Durchmischung negativ beeinflussen. Maßgebend ist deshalb die Kombination aus Belegungsdichte, Luftbeaufschlagung, Belüfterabstand und Beckendurchmischung.
Quellen: