Das Blasenbild beeinflusst den Sauerstoffeintrag vor allem über Blasengröße, Blasenverteilung und Aufstiegsverhalten. Ein feines, dichtes und gleichmäßiges Blasenbild vergrößert die gesamte Gas-Flüssig-Grenzfläche und verbessert damit den Sauerstoffübergang ins Abwasser. Gleichzeitig steigen kleinere Blasen langsamer auf, sodass sich ihre Kontaktzeit mit dem Wasser verlängert und die Sauerstoffausnutzung in der Regel zunimmt.
Ein grobes oder inhomogenes Blasenbild wirkt dagegen meist ungünstig: Größere Blasen haben weniger spezifische Oberfläche, steigen schneller auf und übertragen pro eingeblasener Luftmenge weniger Sauerstoff. Zudem führen ungleichmäßig abgasende Belüfter zu lokal unterschiedlichen Blasenschwärmen, was Kurzschlussströmungen, schlechtere Verteilung des Sauerstoffs und damit geringere Energieeffizienz verursachen kann. In der Praxis ist deshalb nicht nur „feinblasig“, sondern vor allem ein vollflächiges, gleichmäßiges Blasenbild entscheidend, um den geforderten Sauerstoffeintrag über alle Lastfälle sicher und wirtschaftlich zu erreichen.
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