Die Effizienz von Drucklufterzeugern in Belüftungssystemen wird nicht allein über den Verdichter, sondern über die gesamte Kette aus Luftförderung und Sauerstoffeintrag bewertet. Auf Maschinenebene sind vor allem der Volumenstrom und die elektrische Leistungsaufnahme am Betriebspunkt maßgebend; üblich sind Kenngrößen wie spezifische Leistungsaufnahme oder spezifische Energie, also zum Beispiel kW je Nm³/min Luft.
Für die verfahrenstechnische Bewertung ist entscheidend, wie viel Sauerstoff mit der eingesetzten Energie tatsächlich ins Wasser übertragen wird. Dafür werden standardisierte Kenngrößen wie Standard-Sauerstoffzufuhr, Sauerstoffausnutzung und Standard Aeration Efficiency (SAE) genutzt, also übertragene Sauerstoffmasse pro eingesetzter elektrischer Energie. In der Praxis müssen zusätzlich Druckverluste in Filtern, Rohrleitungen und Belüftern, das Teillastverhalten sowie die Abweichung zwischen Reinwasser- und Abwasserbedingungen berücksichtigt werden.
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