Formen von Belüftungselementen

Welche Bauformen gibt es und welche Membranmaterialien werden eingesetzt?

Belüftungselemente für die Druckbelüftung werden vor allem als Tellerbelüfter, Rohrbelüfter sowie als Platten – oder Streifenbelüfter mit flexibler Membrane ausgeführt. Daneben gibt es starre poröse Elemente aus keramischen oder kunststoffbasierten Werkstoffen. Welche Bauform sinnvoll ist, hängt vor allem von Beckengeometrie, gewünschter Belüfterdichte und den Anforderungen an Sauerstoffeintrag, Effizienz und Durchmischung ab.

Bei flexiblen feinblasigen Belüftern bestehen die Membranen aus Elastomeren oder Thermoplasten. In der kommunalen Praxis ist EPDM besonders verbreitet. Je nach Temperatur, chemischer Belastung und Medienzusammensetzung werden außerdem Silikon oder Polyurethan eingesetzt. Die Werkstoff und Belüfterformwahl beeinflusst Lebensdauer, Druckverlust und Membranaustausch und damit auch die langfristige Energieeffizienz des Belüftungssystems.

Quellen:

  • DWA-Arbeitsgruppe KA-6.5 „Belüftung und Durchmischung“, 2017, Merkblatt DWA-M 229-1: Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen – Teil 1: Planung, Ausschreibung und Ausführung, Hennef/DWA
  • U.S. Environmental Protection Agency, 1989, Design Manual: Fine Pore Aeration Systems, Cincinnati/U.S. EPA • Water Environment Federation, 2017, WSEC-2017-FS-026: Liquid Stream Fundamentals – Diffusers, Alexandria, VA/WEF
  • DWA-M 229-1: Systeme zur Belüftung und Durchmischung von Belebungsanlagen – Teil 1: Planung, Ausschreibung und Ausführung. Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Hennef, 2017.